- Vorlesen
- Rätsel und Knobelaufgaben
- Selbständiges Lesen
- Leseaufgaben
- Lesersteckbrief
- Gruselgeschichte um Mitternacht
- Gruselfilm um Mitternacht (bevorzugt kommt „Der Schulgeist“ zum Einsatz, ein Produkt der Video-AG der ELS)
- Videofilm
- gemeinsames Spielen
Abendessen oder Mitternachtsimbiss (häufig wird dabei auf eine Pizzalieferung gebaut)
Die Schülerinnen und Schüler haben Zeit zum Lesen – falls gewünscht und in der Gruppe abgesprochen - sogar bis zum Morgengrauen.
Recht früh am nächsten Morgen muss die Bibliothek aufgeräumt sein, denn spätestens am 7:30 Uhr ist es mit der Ruhe vorbei und der Schulalltag beginnt für alle anderen. Die Klasse kann sich aber noch auf ein leckeres und reichhaltiges Frühstück freuen, das in der Regel von den Eltern mit vorbereitet wird. Danach ist schulfrei und alle freuen sich darauf, den fehlenden Schlaf nachzuholen.
Unter pädagogischen Gesichtspunkten erweisen sich die Lesenächte – das lässt sich aus den vielen Erfahrungsberichten herauslesen – als außerordentlich erfolgreich. Einerseits dienen sie dem sozialen Miteinander in der Gruppe. Andererseits ist diese Form der Leseförderung innerhalb der Schulmauern und zwischen den Regalen interessant, intensiv und angenehm. Die besten Erfahrungen mit Lesenächten können in den Jahrgangsstufen 5 und 6 gemacht werden, da hier die Schülerinnen und Schüler noch mit viel Genuss und Freude lesen, in höheren Jahrgangsstufen hat die Lesenacht eher den Charakter eines Events. Doch auch eine Nacht in der Bibliothek, ganz ohne Lesen, aber mit Medien aus der Schule, ist etwas ganz Besonderes!
Eva Pfeiffer-Heidecke


