31.05.2019 14:43 Alter: 20 days

ELS-Delegation beim Bündnis für Demokratie und Toleranz

Die Ernst-Ludwig-Schule aus Bad Nauheim nahm vom 20. bis zum 24. Mai am Jugendkongress „Die Würde des Menschen ist unantastbar – 70 Jahre Grundgesetz“ in Berlin teil. Marika Hildebrand (Q2) sprach beim Festakt zur Feier des Grundgesetzes.


Vom 20. bis 24. Mai 2019 veranstaltete das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) in Berlin den jährlichen Jugendkongress. Unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar – 70 Jahre Grundgesetz“ beschäftigten sich rund 300 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland in über 50 Workshops und Außenforen mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen. Dabei wurden so vielfältige Themen wie z. B. Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, Konfliktmanagement und Digitalisierung oder die deutsche Geschichte bearbeitet.

Von der Ernst-Ludwig-Schule aus Bad Nauheim reisten in diesem Jahr fünf Jugendliche nach Berlin, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Ideen und Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Jugendkongress bot den Jugendlichen die Gelegenheit zum Kennenlernen neuer Themen, Methoden oder Experten. Gemeinsam mit dem BfDT wollten sie der Öffentlichkeit zeigen, dass Jugendliche sich aktiv für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einbringen wollen und dies bereits vielfältig tun. Die Einladung der Ernst-Ludwig-Schule zum Jugendkongress sollte auch einen Dank für das bereits geleistete große Engagement bedeuten.
Von allen 300 Teilnehmern wurde Marika Hildebrand, Schülervertreterin der Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim, zusammen mit Anna Kessler aus Aachen ausgewählt, um sich mit zwei Staatssekretären und dem Moderator des Festakts, Dr. Gregor Rosenthal, zur Feier des Grundgesetzes am 23. Mai auf der Bühne über den Kongress auszutauschen. Sie konstatierte „Ich hatte hier die tolle Möglichkeit, junge Menschen zu treffen, die äußerst interessiert an Politik sind. Außerdem konnte ich sehr vielfältige Lebenssituationen von jungen Menschen kennenlernen, die ich so nie getroffen hätte. Das hilft, andere Sichtweisen besser nachvollziehen zu können.“

Rosenthal betonte: „Der alljährlich stattfindende Jugendkongress ermöglicht uns, den engagierten Jugendlichen in Deutschland die Anerkennung zu schenken, die sie verdienen. Mit ihrem vielfältigen Engagement halten sie nicht nur unsere Demokratie lebendig, sondern sind gleichzeitig Vorbild und Motivator, und dies auch nicht nur für ihre Altersgruppe.“


Über das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT):
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) wurde im Jahr 2000 von den Bundesministerien des Innern und Justiz gegründet, um der Zivilgesellschaft in Deutschland einen starken Partner zur Seite zu stellen. Als bundesweiter Ansprechpartner sind wir für die Zivilgesellschaft da, unterstützen durch Kooperationen, führen öffentlichkeitswirksame Wettbewerbe, Auszeichnungen und Veranstaltungen durch und vernetzen zivilgesellschaftliche Akteure untereinander, um Kompetenzen zu stärken. Als Impulsgeber gehen wir gezielt auf einzelne Akteure zu um Fragestellungen, in denen ein besonderer zivilgesellschaftlicher Handlungsbedarf besteht, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und gemeinsam mit unseren unterschiedlichen Partnern möglichst praxisorientierte Lösungsansätze und -strategien zu entwickeln. Nicht zuletzt fungieren wir durch den Beirat des BfDT, in dem u. a. Bundestagsabgeordnete aller Parteien vertreten sind, als Mittler zwischen Politik und Zivilgesellschaft und bringen die Themen und Bedürfnisse der Zivilgesellschaft auf die tagespolitische Agenda. Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Elisabeth Kaiser