23.05.2018 17:23 Alter: 30 days
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Bienvenue à Strasbourg – Les élèves de la 9ème dans la capitale alsacienne


Wie in jedem Schuljahr haben sich auch diesen Frühling die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen zu einer Exkursion nach Straßburg aufgemacht. Um Punkt 7.30 Uhr waren alle abfahrtbereit in den Bussen beim Gradierwerk versammelt und es ging los nach la France. Die Fahrt verging wie im Fluge, schließlich haben sich alle – dank Smartphones und guter Netzverbindung – im Bus darauf vorbereiten können, was unbedingt besichtigt werden sollte.

In der elsässischen Kapitale angekommen, galt es zunächst einmal sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen und das funktioniert am besten auf dem Wasser! Und so kaperten die knapp 100 Schülerinnen und Schüler der ELS ein einziges bateau mouche und es folgte eine interessante Reise durch die straßburgische Geschichte. Dabei ging es zunächst durch das mittelalterliche Gerberviertel und durch La Petite France (Kleines Frankreich) und später durch das Quartier allemand mit seinen vielen Jugendstilgebäuden hin zum Quartier européen, wo sich der Europarat und das Europäische Parlament befinden.

Im Anschluss schwärmten alle in Kleingruppen in die Altstadt, um im Rahmen einer Stadtrallye Straßburg unsicher zu machen. Viele schier unlösbare Aufgaben erwarteten die Schülerinnen und Schüler. Doch letztlich war alles kein Problem, schließlich konnte man ja ganz einfach die Einheimischen fragen, die ihre großzügige Gastfreundschaft unter Beweis stellten. Die knapp zwei Stunden Freizeit wurden aber auch genutzt, um sich von den regionalen Spezialitäten ein Bild zu machen. Dabei waren Gougelhupf, Croissant au beurre, pain au chocolat oder der originale Elsässer Flammkuchen einfach ein Muss!

Den krönenden Abschluss bildete die Besichtigung des Straßburger Münsters. Die gotische Kathedrale beeindruckte nicht nur mit ihrem 142 Meter hohen Glockenturm und tausenden kleiner Steinfiguren auf den Außenfassaden, sondern auch mit dem gewaltigen Kirchenschiff, in das durch die riesige Rosette über dem Hauptportal die Sonnenstrahlen hereinkamen.

Doch alles hat einmal ein Ende und so ging’s am späten Nachmittag wieder zurück nach Bad Nauheim. Auf der Rückfahrt fiel das Resümee eindeutig aus: „eine tolle Stadt“ und „richtig nette Leute“. Dies freute vor allem die begleitenden Lehrkräfte Frau Jung, Frau Gruner, Frau Reidenbach-Bertling und Herrn Bozic. „Können wir nochmal herkommen?“, wollten zwei Schüler wissen, denn sie hätten noch nicht alles gesehen, was sie gerne sehen wollten…

Andrej Bozic